Abbildung 1: Die 12 primären Meridiane
Abbildung 1: Die 12 primären Meridiane

 

 

Qigong Übungen (auch Chi Gong genannt) haben ihren Ursprung in China und werden dort seit mehr als 1500 Jahren praktiziert.

 

Qigong Übungen gehören, wie die chinesische Kräuterkunde und die Akupunktur, zu den tragenden Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

 

Am Leben zu sein bedeutet in der TCM, dass die sogenannte Lebensenergie (Qi, Chi) in den Meridianen zirkuliert. Meridiane sind in der Deutung der TCM Energieleitbahnen, welche alle Organe und Gewebe mit Energie versorgen (s. Abbildung 1).

 

Nach chinesischer Vorstellung resultieren Krankheiten aus der Blockade des freien Flusses der Lebensenergie in einem oder mehreren Meridianen. Qigong Übungen dienen dazu, diese Blockaden zu durchbrechen und den ungehinderten Qi - Fluss wieder zu gewährleisten.

 

Qigong Übungen sind einfache, sanfte Bewegungsabfolgen, welche meist im Stehen durchgeführt werden. Durch den integrierten meditativen Aspekt tragen die Übungen zu körperlicher und geistiger Entspannung bei.

 

Im asiatischen Raum wird Qigong schon seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich wissenschaftlich untersucht. Damit wird es zunehmend auch für Heilpraktiker und Ärzte interessant, da wissenschaftliche Fakten die Wirksamkeit des Qigong untermauern.

 

Auf Grund dieser Tatsachen rückt Qigong momentan auch bei uns im Westen in den Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen.

 

Eine Reihe von wissenschaftlichen Studien zu Qigong bei Gesunden und bei Patienten mit verschiedensten Krankheiten (z.B. Krebs, chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie, Herzproblemen, Tinitus, etc.) zeigen nach regelmäßigem Qigong Training positive Auswirkungen auf:

 

- das Immunsystem

- die Konzentration

- die Beweglichkeit

- die Stressbewältigung

- die Müdigkeit und die Lebensqualität